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Samstag, 14. April 2018

Es passiert wieder etwas auf diesem Blog...Der Abschluss

Hallo an alle. Erst einmal entschuldigt bitte, dass der Blog so lange ruhen musste. Ich werde ihn nun vervollständigen, bzw. abschließen!

Es ist jetzt alles schon lange her und wir leben mittlerweile glücklich in unserem Haus. Es ist wunderschön geworden und wir fühlen uns darin sehr wohl. Es ist immer Winter warm und im Sommer ist es nicht so heiß, dass es einer Klimaanlage benötigt. Die Räume haben wir uns sehr schön gestaltet (Na klar, ein oder zwei Meter in jede Richtung wäre wohl nie verkehrt), dennoch können wir zwei darin gut leben und haben ordentlich Platz.

Ich habe vermehrt die Mail bekommen, dass es schade sei, dass der Blog nicht vervollständigt wurde. Ich versuche, etwas über das Vergangene zu schreiben. Sollte es hier und da nicht komplett sein, bitte ich um Nachsehen. Es ist viel passiert und daher wird nicht alles Ansprache finden. Sollte etwas unklar sein, kann man mich gerne anschreiben und ich beantworte die Mails zu gegebener Zeit.

Die Übergabe des Hauses war zunächst relativ unproblematisch, wenn man davon absieht, dass Brale mal wieder etwas zu beanstanden hatte. Naja, gut, dass waren wir ja eh schon gewohnt. Etwas ist immer nicht ganz problemfrei. Hier war es die vorletzte Rate die der Brale noch gefehlt hatte. Ich weiß heute leider nicht mehr genau, wofür diese bestimmt war (glaube Fliesen oder Treppe), jedoch war dieser Teil abgeschlossen und kaum 1,5 Wochen später sollte die Übergabe stattfinden. Den Termin schlug der Bauleiter vor. Sehr gerne. knapp einer halben Woche vorher fiel der Brale auf, dass das Geld noch nicht überwiesen wurde. Jetzt teilte man mir mit, dass bevor die Zahlung nicht eingegangen sei, man keine Übergabe veranstalten wolle. Dass wir eine vertraglich vereinbartes Zahlungsziel von bis zu zwei Wochen hatten, war egal. Man drückte mal wieder die Pistole auf die Brust (und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein). Also ich die Bank kontaktiert und die Zahlung so schnell wie möglich zu veranlassen. Es hatte auch geklappt und wir konnten die Übergabe durchführen. Mein Sachverständiger kam hinzu und zusammen mit dem Bauleiter nahmen wir das Gebäude ab. Es dauert insgesamt knapp 3 Stunden. Wir protokollierten und unterschrieben alles. Es gab einige Mängel, jedoch waren diese von kleiner Natur. Als erheblichen Mängel kann ich die herabgehängte Decke im Eingangsbereich nennen und die kleinen Vorsprung im Treppenaufgang. Hier ist der Übergang zwischen Mauerwerk und Dachkonstruktion. Um die Trockenbauelemente anzubringen, musste man die auf die Holzpfeiler schrauben. Dadurch kragen sie insgesamt etwas heraus. Sieht halt nicht unbedingt richtig schick aus. Stört aber am Ende auch nicht wirklich. Die teils herabgehängte Decke im Flur kam ja aufgrund der Fehlplanung mit den Wasserrohren zustande. Letztendlich war man bereit mir dafür eine Gutschrift von 250€ zu erteilen. Alle anderen Mängel wurden so weit wie es ging behoben oder ignoriert. Bei den ignorierten Mängeln handelt es sich allerdings um geringfügige Abweichungen in Winkeln und Flächenebenen. Mit diesen kann ich auch leben und sie stören nicht beim Wohnen. Wie ihr merkt, wird man immer gleichgültiger was die Mängel betrifft. Hauptsache das Haus steht und funktioniert.

Das schönste kam aber noch. Ca. vier Wochen nach Übergabe, kontaktierte ich das Bauamt, um mal zu horchen, ob alle erforderlichen Anträge bzgl. einer Fertigstellung eingereicht wurden. Fehlanzeige. Keine unterschriebener Anträge bisher eingegangen. PS: Wer dafür haftbar gemacht wird, wenn die Bauunterlagen nicht eingereicht werden? Der Bauherr natürlich. Ihm wird gegenüber ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. Es müssen eine Fertigstellungsanzeige (Bauherr), eine Statiknachweis (Prüfstatiker) und die Fertigstellung des Projektplaners (Bauunternehmen) eingereicht werden. Erst dann kann das Bauverfahren abgeschlossen werden. Tja, was machen wenn sich die Baufirma weigert? Ich rief mehrfach bei Brale an O-Ton "Naja, wenn die Schlussrate noch nicht beglichen ist, können wir ja nicht dem Bauamt sagen, dass alles i.O." "Wie sieht es denn mit Mängelbeseitigung aus?" "Dazu können wir keine Auskünfte erteilen" Super, es klappt ja. Ich habe letztendlich irgendwann resigniert und einfach der Dinge verharrt, die da kommen sollen.

Der Oberbauleiter hat sich dann bei uns später im Jahr 2017 gemeldet um die offenen Dinge zu klären. Hier konnten wir uns dann auf den o.g. Betrag einigen. Wir leisteten die Schlussrate abzgl. der vereinbarten Beträge und alles war gut.

Leider nicht. Die Fertigstellungsanzeige ging erst sage und schreibe nach weiteren Bemühungen meinerseits im Dezember 2017 beim Bauamt ein. Das Bauverfahren konnte im Januar 2018 für beendet erklärt werden. Eine folgerichtige Chronologie kann ich euch leider nicht anreichen, jedoch lass gesagt sein, dass wir Ende November 2016 die Übergabe hatten und die Fertigstellungsanzeige der Projektplanung im Dezember 2017 beim Bauamt einging. Ich finde es tatsächlich traurig, dass das so lange gebraucht hat. Selbst wenn wir der Zahlung nicht sofort nachgekommen sind (offene Mängel und bezahlte Rechnungen machen sich immer schlecht), besteht kein Recht darauf die Anträge dem Bauamt vorzuenthalten, obgleich das Haus fertig ist und dem Bauherren übergeben ist.

Jetzt kommen wir zu der alles entscheidenen Frage:

Würden wir erneut bauen? Wenn ja, mit Brale?

Ja wir würden unbedingt wieder bauen. Mit Brale? Eigentlich schon, natürlich ohne die negativ Erfahrungen. Vielleicht hatten wir einfach nur Pech. Der Bau an sich lief super. Es ging sehr flott, die Gewerke feierten sich nicht, waren stets motiviert (bis auf natürlich einige wenige Ausnahmen), wir waren flexibel in den baulichen Nebenleistungen (z.B. eigene Sanitärobjekte, direkte Absprachen mit den Gewerken ohne dass diese mit der Brale kommunizieren mussten, etc.) und die Verwirklichung unseres Hauses sowie die verwendeten Materialen waren super. Es ist nicht immer alles Gold was glänzt. Das Ende der Zusammenarbeit war denkbar schlecht. Die nicht geleistete Zahlung und die nicht eingebrachten Anträge haben uns sicherlich emotional zur Weißglut verholfen. Weshalb dieses Urteil wahrscheinlich relativ schlecht ausfällt.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Rostige Nägel

Das Wasser ist drin, der Estrich ist schön ausgetrocknet. Es kann endlich weiter gehen. Die Trockenbauer ziehen wieder ins Haus ein und beenden ihre Arbeit. Aber Moment mal...durch die hohe Luftfeuchtigkeit sind die Nägel der Trockenwände korrodiert. Das hat nämlich unser Maler entdeckt. Er legte uns nahe, dass diese ausgetauscht werden sollten. Mein Sachverständiger stimmte der Aussage zu. Es darf auf keinen einfach nur zu gespachtelt werden, irgendwann kommt der Rost durch und dann haben wir braune statt weiße Wände. Also rief ich bei unserer Trockenbaufirma an.

Gedächtnisprotokoll (sinngemäß wieder gegeben): "Schönen guten Tag, uns ist aufgefallen, dass bei uns auf der Baustelle ihre Nägel rosten." - "Ja das passiert schon mal"- (gut, dachte ich, dann weiß er ja Bescheid) "Wie wollen Sie denn damit verfahren?" - "Das wird dann fachmännisch zu gespachtelt." (düdümm...unpassende Antwort) "Naja, also ich habe mit unserem Sachverständigen gesprochen und mit unserem Maler. Beide sagte, dass man das auf gar keinen Fall machen sollte. Ich werde das dann so nicht abnehmen können" - "Moment mal, Sie sind gar nicht der Auftraggeber, also wenn, dann hat das die Brale zu entscheiden. Und wir müssten dann noch einen unabhängigen Sachverständigen einschalten dürfen. Bevor das nicht geklärt ist und Sie mir sagen, dass Sie das nicht abnehmen werden, brauchen wir ja gar nicht weiter machen" (nicht Ihr Ernst?) ...noch ein paar Worte und "auf Wiederhören" Ende des Gedächtnisprotokolls.

Wow...super... Also rief ich unseren Bauleiter an. Er wird sich der Sache annehmen. Zwei Tage später sprach ich mit den Handwerkern auf der Baustellen. Auf dem Boden lagen bereits sehr viele Schrauben. Sie hatten also schon damit begonnen, alle Schrauben aus zu tauschen. Demnach wurde das scheinbar erfolgreich durch unseren Bauleiter geklärt und es ging alles relativ unkompliziert von statten. Auch mal ein schönes Erlebnis.

Montag, 1. August 2016

Sommerloch

Leider passierte bei uns die nächsten Tage erst einmal nichts mehr. Es gibt ein kleines "Sommerloch", welches durch die Ferienzeit bedingt einfällt. Unser Bauleiter hat uns mitgeteilt, dass sich leider unser Putzer verschiebt. Er war eigentlich für diese Woche geplant, sodass nächste Woche die Heizung verlegt werden könnte. Nun ja, jetzt kommt er erst Ende nächster Woche. So verschiebt sich alles leider etwas nach hinten, sowie dann natürlich auch der Estrich. Der Estrich hätte sich gut mit unserer Urlaubswoche vertragen. Bei erfolgter Estrichverlegung ist vertraglich eine Lüftung durch den Bauherren festgelegt. Die Lüftung hätten wir dann schön im Urlaub wahrnehmen können. Aber ich denke, wir werden das auch so hinbekommen.

Leider wurden wir etwas von dem doch recht flüssigen Bauablauf verwöhnt, so dass wir jetzt die Zeit dazwischen echt nervig finden. Aber was soll, vertragliche Bauübergabe liegt noch locker drin =)

Mittwoch, 29. Juni 2016

Dachfenster

Es sollen noch zwei Dachfenster von unserer Dachdeckerfirma eingebaut werden. Ich rief den Dachdecker damals an und fragte nach. Wir vereinbarten einen Preis und ich wollte die Fenster einkaufen. Ein Dachfenster soll oberhalb der Treppen montiert werden, das andere im Badezimmer. Es soll einfach ein bisschen mehr Licht hereinstrahlen. Ich fuhr also zu Obi und besorgte die Fenster inkl. Einsteckrahmen für Ziegel. Wichtig hierbei ist das BDMX Material für die Dämmung. Auf dem Weg dahin rief mich unser Bauleiter an. Der Dachstuhl wird am Freitag errichtet, bzw. angehoben. Hier könnte dann auch der ersehnte Richtspruch gehört werden. Mal sehen, wie wir es einrichten können.

Dienstag, 28. Juni 2016

Richtfest

Es ist Dienstag...Endlich unser Richtfest. Wir freuen uns wahnsinnig! Biene hat sich gestern freigenommen, damit sie alle Vorbereitung treffen kann...Man, die hat was auf die Beine gestellt. Unglaublich. Als ich am Montagabend von der Arbeit nach Hause kam, sah ich den Kühlschrank und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der war voll bis an die Oberkante.

Am heutigen Morgen brachten wir alles runter und verstauten alles in den Autos und fuhren zu meiner Mutter. Sie bot alles bis 14 Uhr kühl zu halten, damit das Essen auf der Baustelle nicht umfällt. Als ich dann auf der Baustelle ankam, sah ich schon die ersten Sparren. Die waren bereits auf der Geschossdecke verbracht und aufgestellt. Ein riesiger Kran hob die Dachsparren, die vorgefertigt auf dem Anhänger bereit lagen, zum Haus hoch und dort wurden sie dann von den Zimmerern festgeschraubt. Ging flott. Ich beobachtete und traf nebenher die ersten Vorbereitungen. Gegen 10 Uhr bot ich Kaffee an und sie legten eine Frühstückspause ein. Man sprach über dies und das und ich stellte fest: "Das ist also der erhöhte Drempel?!" Der Zimmerermeister guckte verdutzt und antwortete: "Na, der Standard-Drempel"...Standard? Naja, 1,125 Meter halt...Nee, ist der Standard mit einem Meter Rohbaumaß...Uh ha...nicht wirklich oder? Nach dem ich gefühlt zehn weitere Male nachfragte, weil ich es einfach nicht glauben konnte, sollte es nicht unser Dachstuhl sein. Gut, weiter arbeiten ist erstmal quatsch. Ich rief gleich mal unseren Bauleiter an. Der ging zum Glück ran und sagte, er wird sich umhören. Also rief er anschließend mal bei dem Zimmerer an. Sie sprachen etwas und berieten über das Problem. Sie sahen ein, dass etwas falsch gelaufen ist. Der Zimmerer erklärte, dass er die Skizze anfangs mit einer Rohbauhöhe von 0,995 erstellte. Unser Bauleiter rief ihn dann wohl nochmal an und erklärte, dass unser Drempel auf 1,25 erhöht wird. Nach ein paar Tagen kam dann die Stornierung wieder..."Alles bleibt beim alten." Sie wurde dann bei Brale eingereicht und freigegeben. Da hat dann irgendjemand in der Planung geschlafen.




Er stellte mir auf die Schnelle dann zwei Möglichkeiten vor.

Die erste: Der Dachstuhl wird angehoben und um 12,5cm "hochgebockt". Die Raumhöhe würde sich dann auch um 12,5cm erhöhen.
Die zweite: Der Dachstuhl wird auch hier angehoben und hochgebockt. Die Mittelpfette würde dann ebenfalls bei jeder einzelnen Sparre erweitert werden. Daran werden dann die Kehlbalken befestigt. Bei dieser Alternative würden die Mittelpfetten nun nicht mehr, wie eigentlich vorgesehen am äußeren Rand liegen, sondern weiter "hinein rutschen".

Hier mal eine vereinfachte Skizze
Standard
Nach der Erhöhung
Wir entschieden uns, wenn dann, für die zweite Alternative. Ich schlug noch einen kompletten neuen Dachstuhl vor, so wie er bei uns in dem Angebot stand. Der Bauleiter sollte entscheiden. Was ist denn mit unserem Richtfest? Naja, einen Richtspruch kann er nicht aussprechen, das würde gegen die Ehre des Handwerk gehen. Erst wenn alles abgeschlossen ist, hat man einen Grund zu feiern. Nachvollziehbar, aber was ist mit unserer Planung? Das Richtfest soll stattfinden. Es steht nicht unter einem guten Stern scheinbar, aber nachdem es schon einmal verschoben ist, hatten wir keine Lust es noch einmal zu verschieben. Vor allem die ganzen Vorbereitungen...
Gegen 13 Uhr kam dann unser Bauleiter, die Handwerker indes packten ihr Kram zusammen und machten sich vom Acker. Wir berieten nochmal über die Situation und er entschuldigte sich. Wer den Fehler gemacht hat, wird gerade betriebsintern herausgefunden.Zum Glück haben wir es rechtzeitig bemerkt, bzw. zufällig darüber gesprochen. Zu einem späteren Zeitpunkt würde es deutlich mehr Aufwand kosten. Anschließend haben wir nochmal über die Bodenplatte gesprochen. Der Ausgleich soll dann gemacht werden und er hat mit unserem Sachverständigen vereinbart, dass er Fotos machen wird. Super, sie haben untereinander miteinander kommuniziert. Das klappt schonmal. Dann können sie sich in ihrem Fachchinesisch unterhalten. Durch mich als Überbringer gehen einfach viele Informationen verloren. Anschließend verabschiedete er sich und wir bereiteten uns auf unser Richtfest vor. Der Richtkranz wurde von einem lokalen Blumenhändler abgeholt, der Pool gefüllt und die Flaschen gekühlt. Freunde verliehen uns ihr EventShelter, was wir noch aufrichteten.

Der Richtkranz wurde durch den letzten auf dem Bau befindlichen Möchtegern- Zimmerer angebracht; durch mich =) Naja, die Stelle war nicht die beste, aber für mich am besten zu erreichen.



Unser Sachverständiger trudelte dann schon mal ein und wir machten uns noch gemeinsam an die Arbeit. Er machte ein Aufmaß vom DG und wir besprachen die weiteren Vorgehensweisen bzgl. Dachstuhl. Anschließend begannen allmählich die Festlichkeiten. Die Gäste trudelten langsam ein und wir bekamen sehr viele, sehr großzügige Geschenke. Wir waren am Ende echt überrascht, wie gut die Nachbarn auch untereinander harmonierten und wie freundlich es alles war. Wir fühlen uns gut in der Nachbarschaft aufgehoben. Vielen Dank nochmal an alle! 
süßer Richtkuchen

Buffet
Eine Ansprache mussten wir natürlich noch abhalten. Wir mussten ja das Fehlen der Zimmerer erklären. Natürlich nicht die beste Werbung für Brale... Wir haben uns aber nicht die Stimmung vermiesen lassen, und so bleibt schlussendlich zu sagen: Es war ein tolles Fest. Vielen Dank!

Dienstag, 21. Juni 2016

Absage des Richtfests

Ja, das war eine Horrornachricht! Am Dienstag saß ich nichtsahnend im Büro und erhielt eine Mail von unserem Bauleiter: Das Holz ist nicht durchgetrocknet. Der Dachstuhl kann deshalb nicht errichtet werden. Ein Richtfest fällt damit aus. Wow...Brillant. Soll ich wütend werden? Nein, bringt nichts. Wir haben eine Bauzeitgarantie, aber keine für ein pünktliches Richtfest. Es ist halt nun einmal das Baugewerbe und wenn man etwas aus der Flughafen-BER-Sache lernen kann, dann heißt es: nichts ist beständig. Wir müssen also alles umdisponieren. Wir hatten inzwischen sehr viele Nachbarn eingeladen, damit wir sie und sie uns kennen lernen können. Einige hatten auch schon zugesagt, einige noch nicht. Durch die Zusagen hatten wir ja die Mail Adresse, sodass absagen kein Problem war. Was aber mit denen, die einfach so vorbeikommen? Biene fuhr dann zum Grundstück und brachte ein riesiges Plakat an.

Der neue Termin war dann für den 28.06. angesetzt worden. Wer sagt uns, dass es dort garantiert stattfinden wird? Keiner...naja, aber an irgendetwas müssen wir uns festhalten...Also aktuelle Planung Dienstag! Wir aktualisierten also alle Mails und schrieben sie neu. Der Richtkranz von einem örtlichen Blumenhändler wurde verschoben, die bestellten Brötchen ebenfalls. War zum Glück alles kein Problem und unkompliziert.

Dienstag, 14. Juni 2016

Besprechung mit dem Bauleiter vor Ort

Unser Bauleiter rief uns an und fragte, ob wir am Dienstag zur Baustelle kommen können. Ja, wir können es einrichten! Ob er zu dem Bericht des Sachverständigen Stellung nehmen will?

Am Dienstag begrüßten wir ihn auf der Baustelle. Wir besprachen ein paar Punkte, die eine eventuelle Abkofferung im Badezimmer bzw. Diele betrafen. Unser Badezimmer wurde ja durch uns verlängert und befindet sich jetzt oberhalb der Diele. Sollten wir uns für einen zentralen Abfluss bei der Dusche entscheiden, muss die Decke etwas abgehängt werden, damit das Wasser ordentlich abfließen kann. Da wir uns aber für eine Abflussrinne entschieden haben, entfällt hier eine Abkofferung.

Unser Bauleiter wies uns noch darauf hin, dass unsere Ausführungspläne noch gar nicht von uns unterschrieben wurde. Da darin aber noch die Abkofferung in Eigenleistung stand, verschoben wir die Unterschrift.

Dann nahm er Stellung zu dem Bericht des Sachverständigen. Er hat auch gesehen, dass die Bodenplatte nicht optimal ist, aber wir brauchen uns keine Sorgen machen, das wird ausgebessert. Ich fragte, wie sie es machen wollen. Der Sachverständiger schlug in seinem Bericht das Ausbringen einer Ausgleichsmasse vor. Das ist eine zahflüssige Masse die sich dann so ausbreitet, dass am Ende alles in Waage ist, um es mal einfach und schnell zu erklären. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden. Unser Bauleiter hielt davon aber nicht viel. "Haben wir noch nie gemacht"...(ich liebe so einen Spruch). Er will Styroporkügelchen auswerfen. Dabei entsteht dann eine ebene Fläche, die wird beklebt. Naja....wir werden am Ende sehen, wie es ablaufen wird und ob wir dann eine ebene Fläche am Ende haben, die nicht durch den Estrich entstehen sollte.

Am Ende fragte er, ob die Stellungnahme so ausreichen würde. Nein, bitte verschriftlichen. Danke schön.

Montag, 13. Juni 2016

Das Gerüst steht...

Montagabend sind wir dann nochmal zum Grundstück gefahren. Und siehe da, das Gerüst steht. Außerdem wurden die angesprochenen Dämmplatten bei dem ausgesparten  Bereich verklebt. Oberhalb der obersten Reihe wurden kleinere Dämmplatten verklebt. Dieses dienen dann als "Schalungsbretter" für die Geschossdecke und später dann als Wärmebrücke zwischen den Etagen. Denn auch die Decke muss gem. EnEV gedämmt werden.

Für Morgen hat sich unser Bauleiter angekündigt, dass er sich unsere Baustellen anschauen will. Wir werden auch vor Ort sein und mit ihm ein paar Sachen besprechen.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Termin mit dem Bauleiter

Gestern hatten wir also den ersten Termin mit unserem Bauleiter der Firma Brale. Insgesamt gesehen, war er sehr freundlich und schien kompetent. Mal schauen, wie es mit ihm klappte. Zwei Familien hatten ihn ebenfalls als Bauleiter, so konnten wir uns schon mal ein paar Informationen über ihn einholen. Sie waren im Großen und Ganzen zufrieden mit seiner Arbeit.

Wir fragten ihn also, wann es denn ungefähr losgehen wird. Daraufhin erwiderte er: "Nächste Wochen gehen die Erdarbeiten los"....Wow, nächste Woche schon? Das ging ja mal jetzt sehr fix. Wir waren erstmal sehr froh zu hören, dass es so schnell geht. Doch wie heißt es so schön, die Medaille hat immer zwei Seiten. Wir benötigen eine Baustellenzufahrt aus Schotter. Die soll am besten nächste Woche zusammen mit den Erdarbeiten liegen. Darauf sollen dann die Baufahrzeuge gefahrlos fahren und arbeiten können (Kran beim Dachstuhl, etc.) Wir können auch unsere Firma für die Erarbeiten fragen, die würden uns bestimmt ein Angebot erstellen. Ich hörte es im Hinterkopf nur so klimpern: Das wird bestimmt nochmal was extra kosten. Das Problem an der Zufahrt ist, dass sie circa 5m x 20m lang ist. Unser Haus liegt etwas weiter hinten, siehe
Die Schotterschicht soll circa 30cm tief sein. Schön, dass es jetzt so schnell losgeht, aber wie sollen wir so schnell Baumaterial und Arbeitsstunden herzaubern....Ich weiß, man kann es uns auch nicht recht machen ;)

Des Weiteren sollten wir dann auch nochmal im Punkto Baustrom und -wasser nachhaken, damit diese rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Zuhause angekommen, machte ich mir also erstmal einen Kopf um die Bauzufahrt. Das Angebot wurde von unserem Erdarbeiter eingefordert und steht noch aus. Ich habe dann gleich mal bei den Baustoffzentren in der Nähe von unserem Grundstück angefragt und wir haben ausgerechnet, dass wir ca. 50t Recycling benötigen. Die Zufahrt muss ja auch erstmal ausgehoben werden. Praktisch ist es ja, wenn wir die Zufahrt später zur Garagenauffahrt umbauen können, ohne dann viel neu machen zu müssen. Erste Vorfreude kam bei mir aus: Ich darf meine Baggerkünste, die nicht gegeben sind, ausprobieren ;) Dazu habe ich mir einen Kompaktradlader ausgekundschaftet. Der müsste dann aber noch von Potsdam nach Michendorf transportiert werden. Eine Mitarbeiterin eines Vermietstandortes in Potsdam, fragte mich am Telefon, warum ich nicht selber damit hinfahre...Geht das? Ja, geht...Dauert nur zwei Stunden circa....Herrlich, Kopfkino lief an: Ich auf der Bundesstraße mit sonem Miniradlader mit 20km/h unterwegs...:D das wird ein Spaß. Die Dinger werden in Betriebsstunden vermietet. Also je länger die an sind, desto teurer wird es.

Wir warten jedoch erst einmal das Angebot ab und dann werden wir weiter sehen.

Vor Ort konnten wir gleich unser Baustellenschild (roter Punkt) an unser großen Brale-Baustellenwerbeschild ran machen...Fein, nun kann es losgehen!