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Donnerstag, 12. Mai 2016

Baufreigabe

*Wooouuuhhhuuuu* Wir haben heute endlich die Baufreigabe erhalten!!! Was für ein Hammer Gefühl! Unglaublich. Nach den ganzen Strapazen ist das Gefühl glaube ich völlig normal und verständlich. Uns ist echt ein ganzer Geröllberg vom Herzen gefallen.

Am Dienstag habe ich mal bei unserer zuständigen Sachbearbeiterin im Bauamt angerufen. Wir hatten bisher nämlich noch keine Eingangsbestätigung erhalten. Das bereitete mir schon Sorgen. Nicht, dass es schon bei der Einreichung zu Komplikationen kam. Gleich beim ersten Versuch, ging unsere Sachbearbeiterin ran. Ich fragte sie nach der Eingangsbestätigung. Dass tut ihr leid, sagt sie mir, aber jetzt brauchen wir die auch nicht mehr. Den positive Bescheid zu unserer Bauanzeige hat sie gerade fertig gemacht und in Poststelle übergeben. Er müsste also morgen per Einschreiben bei uns sein. Und so war es...naja, da die Post eher tagsüber ausgetragen wird, haben wir einen kleinen gelben Zettel. Am nächsten Tag, also heute konnte ich dann den Brief abholen. Darin war erstmal nur die Baugenehmigung, aber noch nicht die Baufreigabe. Dafür fehlte noch der Prüfbericht des Prüfstatikers, der in Brandenburg Pflicht ist. In Berlin hingegen, ist ein Prüfstatiker keine Pflicht.

Der Bericht des Statikers lag mir aber zufällig zum Telefonat vor. Nach dem Telefonat habe ich dann unserer Sachbearbeiterin den Bericht via Mail geschickt. Ein hoch auf unser Zeitalter *hey* Schön, dass es mittlerweile bei Behörden manchmal auch etwas unkomplizierter laufen kann. Sie meinte dann zu mir, dass sie es heute nicht mehr rausschicken kann. Morgen aber...Naja, am Ende hatten wir die Baufreigabe und den positive Baubescheid zeitgleich vorliegen. Herrlich....Jetzt kann es losgehen.

Montag, 25. April 2016

Klappe die zweite...

Wir haben heute erneut eine Bauanzeige eingereicht. Die zweite, nachdem die erste erfolgreich abgelehnt wurde. Nun hoffen wir auf mehr Erfolg. Unsere Architektin hatte zwei Wochen nach der Untersagung den Antrag fertig gestellt. Sie hat jetzt alle Bäume eingezeichnet, die Versickerung vor Ort beschrieben und eine ausführliche Berechnung des Obergeschosses vorgelegt. Jetzt ist hoffentlich alles vorhanden und die Baubehörde stimmt unserem Traumhäuschen endlich zu :)


Beim Amt konnten wir sogar kurz mit unserer Sachbearbeiterin reden, obwohl gar keine öffentliche Sprechstunde war. Aber sehr lieb von ihr, dass sie sich kurz Zeit nahm. Hoffentlich haben wir einen guten Eindruck hinterlassen und sie bearbeitet es so schnell wie möglich.


Unsere Architektin konnte uns bei Überreichung der Bauanzeige eine fröhliche Kunde mitteilen. Brale hat ihr gegenüber versichert, dass die Bauphase so schnell wie nur irgend möglich nach Baugenehmigung beginnen wird, sodass wir keine vier Wochen oder gar noch länger auf den ersten Spatenstich warten müssen. Wir warten ja schließlich schon sehr lange...Wir werden sehen....klingt aber erst einmal gut.



Dienstag, 19. April 2016

Besuch beim Bauamt

Heute waren wir beim Bauamt, denn heute war dort öffentliche Sprechstunde. Dort erfuhren wir, warum die Bauanzeige abgelehnt wurde. Leider fehlte der Plan über die Baumbepflanzung, sowie die Beschreibung der Farbe von unseren Tondachziegel und der Außenfarbe unseres Hauses. Auch die Stellfläche, der Gehweg und die Zufahrt müssen wasser- und luftdurchlässig sein. Das alles fordert die textliche Festsetzung unseres Bebauungsplans. Im Prinzip muss die textliche Festsetzung Punkt für Punkt durchgegangen und bearbeitet werden. Das hat die Architektin leider nicht berücksichtigt.

Interessant war außerdem noch, dass für eine Bauanzeige ein Auszug des Grundbuchamt über die Zusammenführung der Flurstücke vorliegen muss. Ein Antrag auf die Auflassungsvormerkung im Grundbuch vom Notar reicht hier nicht.
Für ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren würde dieses zumindest vorerst ausreichen.

Man teilte uns auch mit, dass sich auch unsere Architektin heute beim Bauamt telefonisch gemeldet hat. Man hat ihr mitgeteilt, was gefehlt hat. Jetzt hoffen wir, dass sie es umsetzen kann und wir den neuen Antrag auf die Reise schicken können. Bis dahin müssen wir uns in Geduld üben.

Derzeit beschäftigen wir uns mit der Idee einen Gartenbrunnen zu setzen/ setzen zu lassen. Dabei haben unsere zukünftigen Nachbarn uns einen guten Kontakt geben können. Wir könnten uns dann das Bauwasser für die Bauzeit sparen und anschließend tun wir etwas für die Umwelt, wenn wir das wertvolle Trinkwasser schonen ;)

Sonntag, 17. April 2016

Untersagung der Bauanzeige

Unsere Bauanzeige wurde abgelehnt. Biene kam vergangene Woche Freitag nach Hause und da steckte ein großer Brief im Briefkasten. Ca. zwei Wochen nach Einreichung. Immerhin ging das ziemlich schnell. Aber was bringt uns das? Gar nichts. Wir müssen nun eine erneute Bauanzeige einreichen. Denn eine Bauanzeige bedeutet, dass bei Einreichung alles vorhanden sein muss und die Behörde einfach nur ihren Stempel draufdrückt und sagt: "Ja" oder "Nein". Und bei uns leider "nein".

Die Behörde bemängelte die Geschossflächenberechnung, sowie die mangelnde Beachtung der textlichen Festsetzung unseres Bebauungsplan. Diese Punkte verstanden wir nicht so recht. Der zweite Punkt war, dass dem Bauamt die Zusammenführung unser beiden Flurstücke fehlte. Hier fehlte der Grundbuchauszug (den wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht haben konnten), in dem die Flurstücke zu einem einheitlichen Grundstück vereinigt werden.

Die Bauanzeige wurde gestellt, um uns unnötige Kosten zu ersparen, so Brale. Die Alternative wäre ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren. Das würde uns ca. 150-200€ mehr kosten...Aber die Architektin hätte ja sehen können, dass etwas fehlt oder nicht stimmt und wenn sie sich nicht sicher ist, hätte man ein vereinfachtes Bauanzeigeverfahren auf den Weg bringen können. Aber sie war sich sicher, dass alles vorhanden ist. Wir hätten allerdings nichts gegen ein vereinfachtes Bauanzeigeverfahren gehabt. Jetzt müssen wir eben nochmal neu einreichen. Die Untersagung kam vergangene Woche Freitag. Unsere Architektin versucht seitdem, die Bearbeiterin zu erreichen, bisher vergeblich.

Wir hoffen, dass der Punkt der Kostenübernahme unkompliziert geklärt werden kann und wir bald einen neuen Bauantrag einreichen können. Wir verlieren dadurch mal wieder extrem viel Zeit...und das nervt.

Donnerstag, 24. März 2016

Bauantrag eingereicht

Heute ist es endlich soweit:

WIR HABEN UNSEREN BAUANTRAG EINGEREICHT! *feier*

Endlich!

Nach längerem Hin- und Her, können wir jetzt endlich aufatmen. Die Planungsphase bis hin zum Bauantrag ist erstmal vorbei. Jetzt müssen wir nur noch auf unsere Genehmigung warten und dann kann es losgehen. Für die Übergabe der Bauunterlagen kam unsere Architektin zu unserem Grundstück. Wir waren sowie so dort und mit dem Gartenhäuschen beschäftigt. Jetzt konnten wir sie persönlich kennen lernen und sie konnte das Grundstück sehen, von dem die ganze Zeit über gesprochen wurde. Fr. R. überreichte uns die dreifache Ausfertigung und wir unterschrieben gefühlte tausend Mal.

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Bauamt gefahren und haben die Unterlagen abgegeben. Relativ unspektakulär. Ein Büro, ein "eine Empfangsbestätigung erhalten Sie in einer Woche" und ein "frohe Ostern" später, waren wir wieder draußen. Kein Champus, keine Knaller =)

In hoffentlich drei Wochen wissen wir mehr, spätestens in vier.

Unten habe ich jetzt ein Countdown eingerichtet um am Ende festzustellen, wie lange alles gebraucht hat.

Donnerstag, 3. März 2016

Jetzt doch ohne Terassenüberdachung

Fr. R., unsere Architektin, rief mich heute an und teilte mir mit, dass sie erneut Rücksprache mit unserem zuständigen Bauamt gehalten hat. Die Terrassenüberdachung, als "Geschossflächengewinn", ist so nicht machbar. Wenn der Drempel auf 1,125 m Rohbau gesenkt wird, dann steht der Baugenehmigung von der Geschossflächenberechnung nichts mehr im Weg; unabhängig von der Terrassenüberdachung. Zur Erinnerung: wir hatten im Angebot ein Rohbaumaß von 1,25 m unterschrieben. Die Terrassenüberdachung wäre damit auch überflüssig. Traumhaft! Es wäre zwar schön gewesen, aber nicht unter diesen Umständen und zu diesem Preis. Da kann man sich zur Not auch noch später etwas überlegen. Und sind wir mal ehrlich, ich glaube, den Balkon hätten wir eher selten benutzt. Im Endeffekt haben wir jetzt einen etwas niedrigeren Drempel, aber wen jucken die 12,5 cm?

Damit wurde das Haus noch einmal überarbeitet und sieht jetzt wie folgt aus:


Hausansichten

Querschnitt

DG


EG

Die Architektin wird als nächstes den Vermesser benachrichtigen, dass dieser das Objekt in den Amtlichen Lageplan einzeichnet und dann kann die Bauanzeige eingereicht werden. 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Eine schwere Geburt...

Das war wirklich eine schwere Geburt. Die letzten zwei Wochen zerrten schon deutlich an unserem Nervenband. Fangen wir von vorne an:

Wir unterschrieben einen Bauwerkvertrag mit einem Haus, das ursprünglich 119m² haben sollte. Wir wollten einen Zwerchspitzgiebel zur Rückseite. Dieser würde uns um die 3-5m² zusätzlich verschaffen. Da wir bei den Bauherren A. und S. das gleiche Haus anschauen konnten, beschlossen wir den Drempel zu erhöhen. Nach Rücksprache mit unserem Verkäufer von EWA Hr. A, teilte er uns mit, dass wir den Drempel auf 1,25m im Rohbau erhöhen konnten. Damit wären es dann im Trockenbau so um den Meter hoch. Somit würden wir wieder mehr Quadratmeter an Wohnfläche gewinnen. Wir freuten uns wahnsinnig über diesen Gedankenkniff, den wir hatten, um so mehr Raum zu schaffen.

Jetzt kommts: Nachdem ich den letzten Post veröffentlichte, lagen der Architektin Fr. R. der Lageplan vor. Sie rief uns an und teilte uns die Hiobsbotschaft mit, dass so, wie wir uns es dachten, nicht gebaut werden darf. Wir dürfen gem. B-Plan nur Eingeschossig bauen. Was bedeutet das für uns? Das haben wir uns auch gefragt und uns mit der Materie beschäftigt. Ein Eingeschosser ist ein Haus mit einer Grundfläche und einem Dach. Dieses darf auch ausgebaut werden, mit der Prämisse, dass die Wohnfläche im DG nicht größer als 2/3 der Grundfläche im EG ist. Wohnfläche im Geschoss wird überall dort erreicht, wo die Raumhöhe höher als 2,30 m ist. Nachdem wir dann ein bisschen gerechnet hatten, kamen wir auf das Ergebnis, dass wir oben rund 7 m² zu viel haben. Wow...verdammt und was nun? Unsere Architektin bestätigte unsere Rechnung und hielt Rücksprache mit der zuständigen Baubehörde. Diese wiederum teilte ihr mit, dass es definitiv zur Ablehnung kommt, wenn man die Geschossigkeit überschreitet. Sie schickte uns zwei Alternativen.

Die erste sah eine Rückstufung des Drempels bei gleichen Außenmaßen vor. Damit es durchgeht und ein 1,5 Geschosser bleibt, würde der Drempel auf 70 cm Rohbau herabgesetzt. Das würden ca. 50 cm im Fertigbau bedeuten. Zu wenig!

Die zweite Alternative würde die Außenmaße verbreitern. Jeweils um 50 cm. Das wären super Außenmaße. Das Problem allerdings: eine Hausnummer größer im Sortiment von Brale wäre jeweils 38 cm breiter und kostet schon 15.000 € mehr. Somit wären das um die 20.000€ Mehrkosten. Auch das war damit untragbar :(

Was nun? Bungalow? Oh Schreck....

Eine weitere Option bestand in einem seitlichen Erker. Keine Option für uns, das finden wir altbacken. Ich fragte, ob ein Erker in dem Zwerchspitzgiebel möglich ist, der oben dann zurückgesetzt wird und als Balkon ausgekleidet wird. Ja das wäre eine Option...

Fr. R. hatte dann die zündende Idee: Eine Terrassenüberdachung von 3 x 3 m. Reicht das denn aus? Ja, das reicht scheinbar. Damit haben wir unten 9 m ² gewonnen und oben haben wir unseren hohen Drempel zurück....*jeah*

Jetzt heißt es nur noch die Fenster abstimmen und den letzten Feinschliff. Der letzte Entwurf muss dann noch in die Nachkalkulation. Mal schauen, was da für "Mehrkosten" entstehen.

Hier die aktuellen Entwürfe:



EG



DG




Querschnitt

Sonntag, 24. Januar 2016

Beurkundung, Feiern, Anstoßen, Grundriss überarbeiten und nochmal anstoßen




Wow...wir blicken auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Am Freitag, den 22.01., hatten wir zusammen mit der Verkäuferin des Grundstückes, Fr. K., den Beurkundungstermin beim Notar. Der Kaufvertrag wurde vorgelesen und von uns unterschrieben. Es war ein seltsames Gefühl, aber jetzt sind wir mega happy und total stolz!

Wir sind nun (um es fachlich korrekt zu benennen) Käufer!!!!

Darauf haben wir dann auch gleich angestoßen und Biene hat dabei gleich mal ihren Geburtstag nachgefeiert ;) Naja eigentlich war es andersherum. Zwei unabhängige Ereignisse, die auf einen Tag fielen.

Gestern hat uns unsere Architektin dann angeschrieben und lies uns einige Daten zukommen. Darunter waren die ersten Entwürfe auf der Grundlage unseres Angebotes. Schon komisch. Die Architektin schickt uns erste Entwürfe und weiß noch gar nicht, wie wir unsere Sonderwünsche so vorgestellt haben. Sie hat schließlich auch Zeit investiert, aber sie hätte ja zuvor mal fragen können, ob wir besondere Vorstellungen oder Wünsche haben. Auch kamen die Daten ganz unverhofft. Irgendwie dachten wir, dass sie sich zuerst telefonisch melden wird. Hm...Naja jetzt haben unsere konkreten Vorstellungen zurückgeschickt.

Einen Grundriss haben wir mithilfe von Sweet Home 3D erstellt. Das ist eine leicht zu bedienende Software, die einen groben Einblick darüber vermittelt, wie das zukünftige Heim aussehen kann. Man braucht vielleicht so eine Stunde und dann kann die Software sehr gut bedient werden.

Heute waren wir dann bei unserem Grundstück und haben erst einmal ganz dekadent angestoßen. Es war toll. Hier mal ein paar Impressionen:

 


Wir stoßen auf unserer Grundstückseinfahrt an.

Die stolze Bauherrin zeigt unser Großgrundstück.



Hier sieht man einen Teil der Straße und die Grundstückseinfahrt. Der Kaffeebecher links zeigt die linke Grenze und der Schlüsselbund unten rechts die rechte Grundstücksgrenze. Nach hinten öffnet sich das Grundstück trichterförmig. Das Hinweisschild für den Hydranten muss da natürlich noch weg ;-)